Billardlampen: Tipps für die richtige Beleuchtung

Der Klassiker: Grüne Billardlampen sind beliebt in Kneipen und Salons (Foto: Alan Wolf / flickr)
Der Klassiker: Grüne Billardlampen sind beliebt in Kneipen und Salons (Foto: Alan Wolf / flickr)

Wer plant sich ein eigenes Billardzimmer einzurichten, wird sich früher oder später mit der Frage der Beleuchtung beschäftigen müssen. Neben der Wahl des passenden Tisches und des Billardzubehörs hat das Licht im Raum eine zentrale Bedeutung. Nichts ist unschöner, als an einem schummrig ausgeleuchteten Tisch zu spielen, an welchem man ständig gegen zu niedrig aufgehängte Leuchten stößt oder sich anders hinstellen muss, um keinen Schlagschatten auf der Spielfläche zu haben. In diesem Billardlampen-Ratgeber wollen wir daher erklären, worauf es bei der Beleuchtung eines Snooker- oder Pool-Tisches ankommt – und wie Leuchten dem Billardzimmer seinen individuellen Charme verleihen können.

Die Billardtisch-Beleuchtung muss zwei zentrale Punkte erfüllen:

  1. Die Spielfläche des Billardtisches soll gut und möglichst schattenfrei ausgeleuchtet sein
  2. Die Atmosphäre im Billardraum soll gemütlich sein

Da die Fläche um den Billardtisch herum von den Spielern benötigt wird, kommen Stehlampen zur Beleuchtung üblicherweise nicht in Frage. Die klassischen Billardlampen sind zumeist Hängeleuchten, welche direkt über dem Tisch montiert werden.

Zu hell: In diesem Billard-Salon wird keine Stimmung aufkommen (Foto: Derryl Kenyon / Flickr)
Zu hell: In diesem Billard-Salon wird keine Stimmung aufkommen (Foto: Derryl Kenyon / Flickr)

Wie hoch sollten Billardlampen aufgehängt werden?

Nichts stört ein Spiel mehr, als zu niedrig aufgehängte Lampen. Schnell bleibt man mit dem Queue an ihnen hängen, es droht eine deutlich erhöhte Bruchgefahr! Korrekt installierte Billardlampen sollten daher immer mindestens 80-90 cm über dem Tisch aufgehängt werden. Gemessen wird ab der Unterkante der jeweiligen Leuchte.

Welches Material sollte eine Billardlampe haben?

Wer kennt sie nicht: Die klassischen rechteckigen Billardlampen mit ihren grünen Glasschirmen. Noch immer erfreuen sich diese Exemplare großer Beliebtheit. Doch warum steht gerade diese dreistrahlige Billardlampe in der Gunst der Spieler ganz oben? Ganz einfach: Durch ihre längliche Form ist sie prädestiniert dazu, den Tisch optimal auszuleuchten. Durch gleich drei Leuchtmittel werden lästige Schatten auf der Spielfläche minimiert. Einige besonders robuste Modelle sind auch mit Kunststoffschirmen erhältlich – doch auch die Klassiker aus grünem Glas gehen nicht gleich kaputt, wenn man sie einmal versehentlich touchiert.

Von schlicht bis prunkvoll: Billardtischlampen gibt es in allen Varianten (Foto: Peter Huys / Flickr)
Von schlicht bis prunkvoll: Billardtischlampen gibt es in allen Varianten (Foto: Peter Huys / Flickr)

Auf genügend Watt achten

Je mehr Watt, desto hellere Glühbirnen können in die Billardlampe geschraubt werden. Dieses Credo hat in Zeiten von Energiesparlampen mit niedrigeren Wattzahlen keine ganz so große Bedeutung mehr wie früher. Vorausgesetzt das Licht der Energiesparbirnen gefällt einem. Generell sollte darauf geachtet werden, dass das Licht zwar hell ist, aber umgekehrt auch einigermaßen gemütlich bleibt. Ein Billardtisch unter Neonröhren hat einfach weniger Charme – zumal wenn der Tisch im Billardzimmer steht und nicht für Turnierzwecke genutzt wird. Bei letzteren kommt ein neutraleres Licht zum Einsatz, welches den Teilnehmern beim präzisen Spielen der Kugeln hilft. Gängige Billardlampen bieten Platz für eine oder mehrere 60-Watt-Glühbirnen bzw. ihr entsprechendes Pendant als Halogen- bzw. Energiesparlampe. Auch LED-Glühbirnen können verwendet werden.

Sehr nüchtern: Diese Billardtisch-Beleuchtung wirkt nicht sehr gemütlich (Foto: Dubomatik / Flickr)
Sehr nüchtern: Diese Billardtisch-Beleuchtung mit Neonröhren wirkt nicht gemütlich (Foto: Dubomatik / Flickr)

Wie viele Lampen zur Ausleuchtung eines Billardtisches?

Einfach gesagt: So viele, wie nötig sind, um jede Ecke des Tisches zu erhellen und keine Schatten zu werfen. Wer nur eine einzelne Lampe über seinem Billardtisch aufhängt, wird schnell feststellen, dass schnell ungewollte Schlagschatten auf der Spielfläche entstehen. Mit drei Leuchtmitteln (getrennt installiert oder in einer Billardlampe integriert) lässt sich dieses Problem minimieren. Wer eine 3-flammige Leuchte kauft kommt zudem häufig günstiger weg, als mit drei einzelnen Exemplaren. Auch ist die Verkabelung und Montage an der Decke natürlich einfacher, wenn es nur einen Baldachin gibt. Für die Befestigung der Billardlampe werden häufig ausreichend lange Ketten oder Stahlschnüre mitgeliefert. Dies ist besonders bei hohen Räumen wichtig, bei denen ein großer Abstand zwischen Decke und Tisch vorhanden ist.

Vorbildlich: Dank dreistrahligen Billardlampen ist der Tisch der hellste Spot im Raum (Foto: Alan Wolf / Flickr)
Vorbildlich: Dank dreistrahligen Billardlampen ist der Tisch der hellste Spot im Raum (Foto: Alan Wolf / Flickr)

Warum der Billardtisch der hellste Punkt im Raum sein sollte

Die Spielfläche des Billardtisches sollte die hellste Stelle im Zimmer sein. Dies soll nicht etwa die Bedeutung des Billards hervorheben, sondern hat ganz praktische Gründe: Während der Partie sollten sich die Spieler nur auf die Kugeln fokussieren. Ein zu hell ausgeleuchteter Hintergrund (etwa mit einer bunt angestrahlten Bar oder einer hellen Küchenzeile) lenkt ab und stört die Konzentration. Zudem wirkt ein Billardzimmer gemütlicher, wenn es eher schummrig ist. Die über dem Tisch angebrachten Leuchten strahlen auf das rote, blaue oder grüne Billardtuch – von dort wird das Licht in die Gesichter der Spieler reflektiert. Dieses besondere Farbenspiel macht viel vom Charme eines kunstvoll ausgestatteten Spielraumes aus.

Besondere Lichtsituation: Auch das Billard spielen im Freien kann reizvoll sein (Foto: Shoko Muraguchi / Flickr)
Besondere Lichtsituation: Auch das Billard spielen im Freien kann reizvoll sein (Foto: Shoko Muraguchi / Flickr)

Fazit: Billardlampen sollten an keinem Spieltisch fehlen

Halten wir fest: Es gibt kein festes Regelwerk für die perfekte Billard-Beleuchtung. Dennoch hat sich über die Jahre so etwas wie eine beste Praxis etabliert. Mit dreiflammigen Billardlampen lässt sich das Problem der Schattenbildung reduzieren und den Spieltisch stilvoll und in angemessener Helligkeit ausleuchten. Erlaubt ist dabei, was gefällt: So stehen neben den klassischen grünen Glas-Lampen auch Billardleuchten mit Messingschirm oder aus Kupfer hoch im Kurs. Berufsspieler bevorzugen ein neutraleres Licht, welches Profi-Billardlampen im eher sachlichen Stil liefern. Eine Billardlampe sollte dabei immer robust genug sein, um einen versehentlichen Schlag durch Queues zu verkraften. Praktisch allen Modellen ist aber gemein, dass sie oberhalb des Billardtisches hängen und die Spieler bei ihrer Partie unterstützen.

Billardtisch-Lampen: Die Bestseller im Überblick

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Letzte Aktualisierung am 16.11.2018 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API